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Der Goldene Bobby glänzt wieder  

Preisverleihung der begehrten Auszeichnung fand als Come-Together der Branche statt

Am Samstag, den 4. November 2017 fand die feierliche Verleihung des Goldenen Bobbys im Meistersaal in Berlin statt. Erstmals hatte der VDT diesen Event als eigenständige Veranstaltung organisiert – losgelöst von der Tonmeistertagung – und dabei den richtigen Rahmen gefunden. „Durch diese neue Form bekommt der Preis mehr Gewicht und die Aufmerksamkeit, die ihm von seinem Ansehen her gerecht wird“, kommentiert Hans Schlosser, Vorstandsmitglied des VDT und maßgeblich Beteiligter bei der Organisation rund um den Goldenen Bobby.

Der denkmalgeschützte Meistersaal in Berlin, kombiniert mit den Räumlichkeiten der Emil-Berliner-Studios und der Hansa-Studios im gleichen Gebäude, bot das passende Ambiente für den Festakt. Sechs Kopfhörer-Inseln mit jeweils vier Kopfhörern ermöglichten es den Festgästen, die prämierten Aufnahmen in Ruhe anzuhören. „Es war schon lange unser Wunsch, die Aufnahmen dem Publikum vorzuführen“, freut sich Carlos Albrecht, Präsident des VDT. „Sie stehen schließlich im Mittelpunkt des Goldenen Bobbys! Dank der Neugestaltung der Preisverleihung hatten wir nun genügend Zeit und Raum für dieses neue Konzept.“

Erstmalig war die Verleihung des Goldene Bobbys eine Kooperation mit der High End Society. Sie stand dabei beispielhaft für die Consumer-Seite, für die die Tonmeisterei ihre hochwertigen Produktionen erstellt. Die Firma Georg Neumann Berlin war wie jedes Mal der Hauptsponsor und steuerte die aufwändig in Handarbeit produzierten Trophäen bei, basierend auf vergoldeten Tonband-Bobbys mit integrierten Neumann-Mikrofonkapseln.

Verschiedene musikalische Darbietungen – von einem klassischen Duo über eine Jazz-Combo, eine Rockband bis hin zu einer Popband – lockerten die Ehrungen der Gewinner auf unterstrichen die Vielseitigkeit des tonmeisterlichen Schaffens, ebenso wie der Preis selbst. Dieser wurde diesmal nämlich in den sieben Kategorien Jazz, Klassik Instrumental, Klassik Vokal, Pop, Rock, Ton zum Bild sowie Webbasierte Klangkunst ausgeschrieben. In zwei Kategorien, nämlich im Jazz und in Ton zum Bild fand die Jury allerdings unter den Einreichungen keine prämierungswürdige Produktion, weshalb dort nur die Nachwuchspreise vergeben wurden.

Der VDT nutzte die feierliche Zeremonie der Preisverleihung außerdem als Plattform zur Vergabe der VDT-Ehrenmedaille. In diesem Jahr erhielten mit Günter Knon (ambient recording) und Fritz Fey (Studio Magazin) zwei herausragende Persönlichkeiten der Branche diese Auszeichnung, die sich in ihrem Berufsleben in besonderem Maße verdient gemacht haben. Zusätzlich wurde Prof. Dr. Jens Blauert, der selbst bereits Träger der VDT-Ehrenmedaille ist, jetzt auch als Ehrenmitglied in den VDT aufgenommen.



Prof. Dr. Jens Blauert, Ehrenmitglied des VDT

Bereits vor der abendlichen Preisverleihungsgala mit Getränken und Finger Food waren die Gäste willkommen, an einer Besichtigung der Emil-Berliner-Studios teilzunehmen und einem Direkt-Vinyl-Schnitt einer Maxi-Single beizuwohnen. 

Insgesamt war diese neu gestaltete Preisverleihung, die als eine Art Pilotprojekt für die zukünftigen Preisverleihungen stehen kann, eine sehr gelungene Veranstaltung. Carlos Albrecht und Hans Schlosser, die auch als Moderatoren durch den Abend führten, sehen noch viel Entwicklungspotential und sind mit der neuen Form zufrieden. Hans Schlosser resümiert: „Wir konnten das Publikum bis in den späten Abend hinein für die hervorragenden Aufnahmen begeistern. Der Saal war voll, die Stimmung gut und die Branche von jung bis alt, von der Industrie bis hin zum freiberuflichen Tonmeister, breit vertreten. Ein echter Erfolg für den VDT!“

Hier die Preisträger im Einzelnen:

Klassik Instrumentalmusik

Johannes Müller mit der Produktion Sonate pour deux violons seuls: Allegro vivo e con fuoco (von E.Ysaye)

Nachwuchspreis: Benedikt Schröder mit der Produktion eines Arrangements für Violine und Saxophonquartett des Titels Fratres (von Arvo Pärt)

Klassik Vokalmusik

Michael Jaeckel mit der Produktion Trompeten aus Lieder Op. 18 (von Paul Hindemith)

Nachwuchspreis: Stefanos Ioannou mit der Produktion Ave Maris Stella (von James MacMillan)

Jazz

Nachwuchspreis: Anton Julius Langer mit der Produktion Pagan (vom Jonas Timm Trio)

Pop

Benedikt Schöller mit der Produktion I got Something (von Kytes)

Nachwuchspreis: Martin Müller mit der Produktion On Top Of The World (Thomas Hilprecht und Martin Müller)

Rock

Stephan Zeh mit der Produktion Ein Geschenk (von Haudegen)

Nachwuchspreis: Patrick Stäudle mit der Produktion The Longing (von Storm Seeker)

Webbasierte Klangkunst

Wolfgang Rein mit der Produktion Faustinchen einszweidrei

Nachwuchspreis: Massimo Ehrhard mit der Produktion Rotkäppchen Effekt

Ton zum Bild

Nachwuchspreis: Lorenz Fischer mit der Produktion Unter Ich

Godener Bobby



Stand: 07.11.2017

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